Freedive Munich Athlete Profile

Personal Bests
  • PB-STA:

    05:27

  • PB-DYNB :

    100 m

  • PB-CWT:

    42 m

    (Touch-Down im Y40)
  • PB-FIM :

    42 m

    (Touch-Down im Y40)
Nationality

Germany


Dominik Buhl

Dominik Buhl

Athlete Profile

Fragen zum Freitauchen

  1. Wie bist Du zum Freitauchen gekommen?
    Durch einen Freitauchkurs auf Gili Trawangan. Ich war damals 8 Monate in Asien unterwegs und hatte eigentlich zuerst an einen Flaschentauchkurs gedacht. Irgendwie hab ich’s mir dann unterwegs spontan anders überlegt und einem Impuls folgend einen Freitauchkurs gebucht, interessiert hatte mich das Thema schon länger. Als ich dann auf 18m hing und in das unendliche, tiefe Blau gesehen habe, wusste ich dass mich die Geschichte länger begleiten wird.

  2. Was bedeutet Freitauchen für Dich?
    Mentaler Urlaub. Es ist wahrscheinlich die einzige Tätigkeit, bei der ich nicht ständig über andere Dinge nachdenken muss.

  3. Was war Dein positivstes Erlebnis beim Freitauchen?
    Eine schwierige Frage, „positiv“ kann ja so Vieles bedeuten. Einer der persönlich gewinnbringendsten Momente war sicherlich, als mir zum 1. Mal – nach unzähligen missglückten Versuchen und absoluter mundräumlicher Hilflosigkeit, so richtig geplant und kontrolliert der Übergang vom Mouth-Fill in den T-Frenzel geglückt ist. Da habe ich erst richtig verstanden dass die Reise theoretisch noch sehr viel weiter gehen kann.

  4. Gab es negative Erlebnisse, von denen Du berichten kannst?
    Bisher gottseidank nicht.

  5. Wie gehst Du mit den Risiken unseres Sports um?
    Ich glaube, man muss sich zuerst mit den Vorgängen im menschlichen Körper bei einem Breath-Hold bzw. einem Tauchgang auseinandersetzen und diese verstehen, bevor über die Risiken gesprochen werden kann. Gerade bei Laien sind sehr viele Un- und Halbwahrheiten verbreitet, das merke ich im Gespräch mit Freunden immer wieder.

    Solange man sich nicht in extremen Hochleistungs-Bereichen bewegt und die Grundregeln der Freitauchens u.a. „Never Freedive Alone“ befolgt, kann mit den Gefahren unseres Sports gut umgegangen werden. Obwohl Sie natürlich nie ganz verschwinden, dessen muss man sich klar bewusst sein.

    Um aber die Frage zu beantworten: ich weiß um meine körperlichen und mentalen Fähigkeiten. Diese zu kennen bzw. kennen zu lernen ist ein wichtiger Aspekt beim Freitauchen. Diese Grenzen gilt es bei jedem Tauchgang wieder und wieder zu überprüfen.

  6. Hast Du sportliche Idole? 
    Keine einzelne Person im Speziellen. In meinen Augen ist jeder Freitaucher, der entspannt und kontrolliert seiner Leidenschaft nachgeht, bemerkenswert.

Fragen zum Training

  1. Mit welchen Zielen trainierst Du?
    Das Wichtigste ist für mich, dass Alles mit Leichtigkeit und Freude geschieht, dass man sich über einen langen Zeitraum in kleinen Schritten weiterentwickelt und jedem „Problem“ bzw. Thema mit der notwendigen Ruhe und Konzentration gegenübertritt. Mein langfristiges Ziel ist es, mit gleichbleibender Entspannung tiefer tauchen zu können. Wettkämpfe interessieren mich dabei nicht besonders, da sie nicht das ausdrücken um was es mir bei diesem Sport geht.

  2. Wie sieht Dein Training aus? 
    Ich trainiere wenn möglich 2mal in der Woche im Pool und 2mal trocken zuhause. Dazu kommt noch regelmäßiges Dehnen, weil ich spüre dass es mich psychisch und physisch auf die Tauchgänge vorbereitet. Da ich aber keine Wettkämpfe tauche, nutze ich den Pool hauptsächlich um fit für das Tieftauchen zu bleiben. Viele Themen die für die Tiefe essentiell wichtig sind, können im Pool nicht trainiert werden. Deshalb versuche ich möglichst viel im „offenen“ Gewässer zu sein.
    Ach ja, meine Lieblingsdisziplin ist FIM.

  3. Wirkt das Training in Deinen Alltag hinein?
    Ehrlich gesagt: nicht sonderlich. Klar, durch das Training kommt ein zusätzlicher Programmpunkt hinzu. Dinge die mir vorher wichtig waren und immer noch sind, meine anderen Hobbys, das habe ich behalten und es lebt alles in friedlicher Koexistenz.

Fragen zu deinem Verein

  1. Was verbindet Dich mit FDM?
    Eine gemeinsame Leidenschaft. Die Mitglieder. Die gemeinsamen Ausflüge.

  2. Könntest Du Dir vorstellen, Dich ehrenamtlich für den Verein zu engagieren?
    Ja, tue ich schon.

  3. Was motiviert Dich bei Deinem ehrenamtlichen Engagement?
    Im Vorstand versuchen wir ständig neue Ideen in den Verein einfließen zu lassen, neue Impulse zu geben. Sei es durch die Ausrichtung von Wettkämpfen und Workshops oder durch das Organisieren von gemeinsamen Tauchausflügen und -reisen. Es freut uns immer sehr, wenn diese Angebote angenommen werden und wir die Mitglieder zu eigenem Engagement anregen können.