Freedive Munich Athlete Profile

Personal Bests
  • PB-STA:

    6:00

  • PB-DNF :

    80 m

  • PB-CWT:

    50 m

  • PB-CNF :

    43 m

  • PB-FIM :

    51 m

Nationality

Germany


Michael Stanka

Michael Stanka

Athlete Profile

Fragen zum Freitauchen

  1. Wie bist Du zum Freitauchen gekommen?
    Als Kind habe ich im Meer Schwimmen gelernt, und seitdem ich denken kann, schnorchle ich im Urlaub. Ich hab mir immer gedacht, dass mir das so viel Spaß macht, weil ich einfach das Meer liebe. Aber als ich dann einen Freediving Kurs am Starnberger See gemacht habe, hab ich festgestellt: das ist nicht das Meer allein: das ist einfach nur der Kopf unter Wasser, der diese Glücksgefühle auslöst. Seitdem ist Freediving meine Sportart Nummer 1.

  2. Was bedeutet Freitauchen für Dich?
    Freediving ist für mich zugleich Ausgleich und Ambition, und im Zentrum steht dabei immer Entspannung: ohne Entspannung kann ich nicht freediven, und gleichzeitig entspannt mich aber auch das Freediven selbst. Wenn man so will eine Art positiver Teufelskreis.

  3. Was war Dein positivstes Erlebnis beim Freitauchen?
    Meine schönsten Erinnerungen habe ich aus dem Sommer in Griechenland, in dem ich meine Ausbildung zum Freediving Instructor gemacht hab. Hier konnte ich mich mehrere Wochen am Stück nur aufs Tauchen konzentrieren. Und auch außerhalb des Wassers hat sich dort alles ums Freediving gedreht. Ich konnte dort unglaublich viel lernen und hab viele Freunde gefunden.

  4. Wie gehst Du mit den Risiken unseres Sports um?
    “When in doubt, don’t dive“. Das hat einer meiner Lehrer mal gesagt, als ich überlegt hatte zu Tauchen, obwohl ich eigentlich wusste, dass ich eine Pause machen müsste. Wenn man längere Zeit am Stück intensiv taucht, dann merkt man manchmal nicht, dass Körper und Geist an Grenzen stoßen. Jeder Freediver muss hier seine eigenen Erfahrungen machen, aber meines Erachtens ist es immer ratsam, sich im Zweifel konservativ und langsam ranzutasten. Und auf den Rat von erfahrenen Freedivern zu hören: „Never freedive alone“ gilt für mich deshalb auch an Land. Es ist wichtig, sich mit Gleichgesinnten über die eigenen Erfahrungen zu unterhalten, neue Perspektiven zu gewinnen. Das können Vereinskollegen sein, Freunde, oder auch Coaches und Mentoren. Infos aus dem Internet sind auch wichtig, aber den persönlichen Kontakt kann das meiner Meinung nach nicht ersetzen.

Fragen zum Training

  1. Wie sieht Dein Training aus? 
    CNF ist derzeit meine Lieblingsdisziplin. In den Tiefen, in denen ich mich dabei bewege, kann man das meiste mit Entspannung und guter Technik erreichen. Ich habe da keinen Straffen Trainingsplan. Schwerpunktmäßig arbeite ich in unseren regulären Pooltrainings vor allem an der Verbesserung meiner Technik. Für die Entspannung mache ich auch ein paar Übungen zur CO2 Toleranz. Und meistens schwimme ich auch noch zusätzlich ein paar Bahnen.

  2. Wirkt das Training in Deinen Alltag hinein?
    Viele Techniken, die man im Freediving zur Entspannung nutzen kann, findet man auch in Meditation, Yoga und Mindfulness. Allein sich mit diesen Themen zu beschäftigen wirkt sich bei mir positiv auf den Alltag aus.

Fragen zu deinem Verein

  1. Was verbindet Dich mit FDM?
    Vor allem unsere gemeinsamen Events wie der Y40 Trip, unser Vereinswettkampf, oder unsere Workshops, haben dazu geführt, dass ich mich sehr schnell bei FDM zu Hause gefühlt habe. Ich freue mich auf jedes Training.

  2. Welche Ziele und Aufgaben sollte der Verein in Zukunft wahrnehmen?
    Wir haben im Verein sehr viel Expertise und Erfahrung, und je größer das Interesse, desto wichtiger werden z.B. auch Themen wie Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt denke ich sind wir sehr gut aufgestellt, und werden unseren Teil dazu beitragen, den Sport in München und darüber hinaus voranzubringen.

  3. Was motiviert Dich bei Deinem ehrenamtlichen Engagement?
    Ohne das Engagement der Mitglieder kann ein Verein nicht existieren. Das Schöne ist, jeder kann innerhalb der eigenen Möglichkeiten etwas beitragen und das Vereinsleben aktiv mitgestalten. Je mehr sich einbringen, desto mehr Spaß können alle haben. Das ist ein schöner Gedanke. Bei mir waren das bisher so Dinge wie die Unterstützung bei der Ausflugsorganisation, oder Artikel für die Vereinswebsite zu schreiben. Für den vereinsinternen Wettkampf habe ich die Medaillen und ein paar Equalization-Tools mit meinem 3D Drucker produziert. Sicherlich gibt es in Zukunft noch viele weitere Möglichkeiten, sich im Verein zu engagieren. Ich bin auf jeden Fall gerne aktiv dabei.