Freedive Munich Athlete Profile

Personal Bests
  • PB-STA:

    4:50

  • PB-DNF :

    60 m

  • PB-DYNB :

    80 m

  • PB-FIM :

    50 m

  • PB-CWTB :

    50 m

  • PB-NLT :

    60 m

Nationality

Austria


Stefan Lettmayer

Stefan Lettmayer

Athlete Profile

Fragen zum Freitauchen

  1. Wie bist Du zum Freitauchen gekommen?
    Wollte den CMAS** Scuba machen und bin dann bei den Apnoe-Praxisübungen hängen geblieben.

  2. Was bedeutet Freitauchen für Dich?
    Nette Leute, Ruhe und Entspannung

  3. Was war Dein positivstes Erlebnis beim Freitauchen?
    60m mit dem Schlitten in Sharm bei Freediving World: bisherige PB 42m. An der Plattform 2 Italiener getroffen, die sich das Seil gerade auf 60m hängen. Ob ich mit kann? Ja, klar. Ich soll halt loslassen, wenns nicht mehr geht („höhöhö“). Schaffe es ohne Probleme mit auf 60 und freue mich auf den Aufstieg. Meine beiden Begleiter haben aber noch etwas vor. Sie lassen sich noch bis zum Grundblei weitersinken und strecken ihre Uhren nach unten -> für mich ein laaaanger 12 Sekunden-Hang, aber keine Panik, alles entspannt. Oben angekommen haben die Kollegen 66m auf der Uhr, ich verpasse beiden eine freundschaftliche Watschn und bin mit meinen 60m sehr glücklich.

  4. Gab es negative Erlebnisse, von denen Du berichten kannst?
    Dahab Blue Hole mit Freedive Dahab: Instructor sichert 2 Bojen gleichzeitig, ich tauche mit Computer in der Kapuze mit Alarm auf 40m am offenen Seil (ca. 65m). Zwei 40m-Tauchgänge, easy. Nach 4 Minuten Oberflächenpause starte ich zum Dritten, bin mir beim Abtauchen nicht sicher, ob mich der Guide registriert hat. Haue mich in den Freefall und warte auf den 40m Alarm… seltsam lange kommt mir das schon vor… egal, relax… dann der Alarm. Ich öffne die Augen und irgendwie… sieht das Riff so ganz anders aus. Ich erkenne auch einen großen, dunklen Bogen am anderen Ende des Blue Hole. Egal, rauf geht’s wieder. Irgendwann bekomme ich schon Kontraktionen, weit kann es nicht mehr sein. Ich wage (dummerweise) einen Blick nach oben. Fuck, ist das noch weit! Sichert mich der Instructor überhaupt? Leichte Panik macht sich breit, die Kontraktionen saugen die Luft aus meiner Maske. Normalerweise sitzt beim Aufstieg ein kleiner Umberto Pelizzari auf meiner Schulter und sagt:“Relax, Stefan, relax“. Doch diesmal keine Spur von ihm. Auf 5m taucht meine Sicherung auf. Ich poppe mit Maximalspeed an der Boje hoch und tanze den Samba meines Lebens. Schlussendlich war es nicht der 40m Alarm, sondern der 60 Sekunden-Alarm, der mich umdrehen ließ, was eine Tauchtiefe gut jenseits der 50m vermuten lässt (Computer zeigte 23m an). Beschissene Vorbereitung, offenes Seil, ungeklärte Sicherung, blindes Vertrauen in die Technik, maßlose Selbstüberschätzung: beste Zutaten für einen misslungenen Tauchgang.

  5. Wie gehst Du mit den Risiken unseres Sports um?
    Mittlerweile: Alles mit Maß und Ziel

  6. Hast Du sportliche Idole?
    Pelizzari und Trubridge finde ich ganz OK

Fragen zum Training

  1. Mit welchen Zielen trainierst Du?
    Ziele sind Entspannung und Freude

  2. Wie sieht Dein Training aus? 
    Apnoespezifisch trainiere ich eigentlich nur FIM/CWT. Ansonsten allgemeine Fitness und Flexibilität. Lieblingsdisziplin: definitiv No-Limits, bin ein fauler Sack

  3. Wirkt das Training in Deinen Alltag hinein?
    Ja, vor dem Seetraining bin ich gut drauf und danach kann ich gut schlafen.

Fragen zu deinem Verein

  1. Was verbindet Dich mit FDM?
    Bin Gründungsmitglied

  2. Welche Ziele und Aufgaben sollte der Verein in Zukunft wahrnehmen?
    Ausbildung + Training

  3. Könntest Du Dir vorstellen, Dich ehrenamtlich für den Verein zu engagieren?
    Ja.