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Freedive Munich Athlete Profile

Personal Bests
  • PB-CWT:

    68 m

  • PB-CWTB:

    55 m

  • PB-FIM:

    60 m

Nationality

deutsch


Marie-Christin Weber

Marie-Christin Weber

Athlete Profile

Fragen zum Freitauchen

  1. Wie bist Du zum Freitauchen gekommen?
    Ich war schon immer fasziniert vom Meer und vom Wasser allgemein. Als Scuba-Taucher habe ich mich jedoch immer ein wenig fremd im Wasser gefühlt mit all der Ausrüstung, weshalb ich irgendwann einen Freitauch-Kurs gemacht habe.

  2. Was bedeutet Freitauchen für Dich?
    Ein gelungener Tauchgang fühlt sich einfach unbeschreiblich gut an. Das Training rund ums Tauchen selbst, sowohl das Training im Gym und Pool sowie das mentale Training, helfen mir nicht nur, solche tiefen Tauchgänge überhaupt machen zu können, sondern auch, berufliche und private Ziele erreichen zu können.

  3. Was war Dein positivstes Erlebnis beim Freitauchen?
    Es gibt so viele positive Erlebnisse beim Freitauchen, da ist es schwierig, sich auf eines festzulegen. Zu den Highlights gehört in jedem Fall die Teilnahme an meinem ersten Tiefenwettkampf im Meer. Die Kombination aus der Aufregung durch den Wettkampf, aber auch die Vorfreude und die Ruhe vor einem tiefen Tauchgang im Blau sind ganz besonders.

  4. Gab es negative Erlebnisse, von denen Du berichten kannst?
    Natürlich ist es nicht schön, wenn man die Tiefe, die man sich vornimmt, nicht erreichen kann. Meistens liegt das an fehlender Entspannung und dem daraus resultierenden Versagen des Druckausgleichs, weshalb man umdrehen und wieder nach oben tauchen muss. Aber das macht das Freitauchen zu einem ganz besonderen Sport. Man kann nicht einfach durchpowern, sondern muss herausfinden, wie man die mentale und körperliche Kontrolle für solche tiefen Tauchgänge bekommen kann, und das fasziniert mich ganz besonders.

  5. Wie gehst Du mit den Risiken unseres Sports um?
    Das Wichtigste beim Freitauchen ist, niemals allein zu tauchen und sich nicht selbst zu überschätzen, indem man seine Leistung beziehungsweise Tiefe immer nur in kleinen Schritten steigert. Regelmäßiges Training und Simulationen von Rettungsvorgängen sowie die Verwendung der richtigen Sicherungsausrüstung sind ebenfalls sehr wichtig.

Fragen zum Training

  1. Mit welchen Zielen trainierst Du?
    Ich trainiere mit einem strukturierten Trainingsplan bestehend aus Krafttraining, Pooltraining und Tiefentraining im See. Ziel ist natürlich das Tieftauchen, aber auch, körperlich und mental stärker zu werden für meine Arbeit als Chirurgin.

  2. Wie sieht Dein Training aus? (Wie oft trainierst Du? Woran willst Du arbeiten? Hast Du eine Lieblingsdisziplin?)
    Im Gym trainiere ich vor allem Maximalkraft und Mobilität, damit meine Muskeln effizient mit wenig Sauerstoff arbeiten können. Im Pool stehen Techniktraining für einen guten Flossenschlag sowie Toleranztraining gegenüber hohem CO2 und Laktat im Vordergrund. Beim Tiefentraining geht es natürlich um tiefe Tauchgänge, aber es gibt auch spezielle Techniken, um die Verbesserung des Druckausgleichs sowie die Adaptation des Körpers an den Druck der Tiefe zu trainieren.

  3. Wirkt das Training in Deinen Alltag hinein?
    Es erfordert manchmal viel Disziplin, nach einem langen Arbeitstag noch ins Training zu gehen. Langfristig gibt mir das regelmäßige Training jedoch viel Energie und Fokus im Alltag und ist ein guter Ausgleich an stressigen Tagen.

Fragen zu deinem Verein

  1. Was verbindet Dich mit FDM?
    Die Möglichkeit, zusammen mit großartigen Menschen trainieren zu können, und die gegenseitige Unterstützung im Verein sind sehr besonders. Gemeinsam Erfolge zu feiern, sich aber auch zu unterstützen, wenn es nicht so gut läuft, ist sehr wichtig, um langfristig weiterzukommen.

  2. Welche Ziele und Aufgaben sollte der Verein in Zukunft wahrnehmen?
    Einen gezielten Fokus auf Wettkämpfe fände ich super, vielleicht sogar die regelmäßige Organisation von Wettkämpfen durch den Verein. An Wettkämpfen teilzunehmen und vielleicht sogar Erfolge hierbei erzielen zu können, lässt einen nicht nur mutiger im Sport werden, sondern ist auch ein gutes Training dafür, sich im richtigen Leben größeren Herausforderungen zu stellen. Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn mehr Vereinsmitglieder an Wettkämpfen teilnehmen würden.

  3. Könntest Du Dir vorstellen, Dich ehrenamtlich für den Verein zu engagieren?
    Ein ehrenamtliches Engagement kann ich mir gut vorstellen. Gerne würde ich den Verein bei der Organisation eines Wettkampfs unterstützen. Aber auch regelmäßige Safety-Trainings oder die Organisation von Seminaren zur Physiologie und Anatomie fände ich spannend.