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Dolce Vita und Bubble Rings – Ein Ausflug zur engsten Umkleide der Welt

Eins vorweg: Am Ende unseres Y-40 Ausfluges waren sich alle Beteiligten einig: Es war ein super Wochenende. Entspannte Tauchgänge, Spaß im Wasser und außerhalb und eine extrem relaxte Atmosphäre.

Bei einer so großen Gruppe - wir sind insgesamt mit 14 Leuten angereist - ist es nicht unbedingt selbstverständlich, dass alles so smooth und easy going abläuft. Ein Grund hierfür war sicherlich der ausgewogene Mix aus erfahrenen FDMlern, für die das Y-40 quasi ein zweites Wohnzimmer geworden ist, und neuen Mitgliedern wie mir, die vor ihrem ersten Tauchgang im tiefsten Pool der Welt schon noch ein bisschen aufgeregt waren.

gruppenfotoFür mich persönlich ist das erste Mal Tauchen in einer neuen Location immer mit einer gewissen Anspannung verbunden. Obwohl ich vorher ungefähr jedes Y-40 Youtube Video angeschaut und die anderen Vereinsmitglieder schon vor dem Ausflug mit Fragen gelöchert habe. Man weiß trotzdem nie genau, wie es sich dann am Ende anfühlt. Eine Sache, die zum Beispiel in keinem Youtube Video zu sehen ist: Es scheint, als sei beim Bau des Gebäudes der Platz für die Umkleidekabinen ausgegangen. Es gibt zwar genügend Schließfächer und auch in den Duschen entsteht kein Stau, aber man findet dort nur sehr wenige Umkleidebänke, so dass man beim Umziehen buchstäblich Hintern an Hintern steht. Wenn man also die nächsten Stunden nicht in einer feuchten Unterhose rumlaufen wollte, musste man gut aufpassen, dass die trockene Kleidung nicht mit dem nassen Tauchequipment des Nachbarn in Berührung kam.

Naja, das war dann aber auch die einzige Überraschung für mich. Und sobald man im Wasser ist, ist man ohnehin in einer anderen Welt. Dafür sorgt nicht nur die spektakuläre Tiefe und Weite des Pools, sondern auch die vor kurzem dort installierte Mondkapsel, die unter dem Motto „Dive me to the Moon“ ein außergewöhnliches Ambiente erzeugt. Wir haben die Kapsel dann natürlich auch für das obligatorische Gruppenfoto genutzt.

supermanWas gibt es sonst aus dem Wasser zu berichten? Insgesamt konnten alle ihre Tauchgänge recht individuell gestalten. Ein paar feilten mit Matthias an ihrer Technik; einige feierten Touchdowns und Personal Bests; wieder andere übten Bubble Rings oder lieferten sich ein Bi-Fins-Rennen. Und Robert hat endlich seine geheime Identität preisgegeben (nach seinen letzten Trainingsleistungen hatten das schon einige vermutet) und ist in seinem Cape durch die Mondlandschaft geflogen.

In den Pausen zwischen den Sessions war dann Entspannung und Regeneration angesagt. Die meisten blieben dafür einfach in der Lobby des Y-40 und aßen, schliefen oder posteten Instagram Stories. Für Interessierte gab's hier auch wieder eine kleine Session von Matthias zum Thema Knotenkunde. Ich selbst versuche vor einer Tieftauchsession immer so wenig wie möglich zu essen. Da ich aber am Vormittag schon ohne Frühstück getaucht war, gab's bei mir dann direkt nach dem Tauchgang einen Proteinshake, ein bisschen trockenes Vollkornbrot und eine Handvoll Pinienkerne. Quasi Dolce Vita für Freediver. Für mich reichte das, um genügend Energie für die nächste Session zu tanken.

Außerdem haben wir es uns an den Abenden dann ohnehin immer gut gehen lassen. Nach einem anstrengendem Tauchtag war das italienische Essen genau das Richtige. Am Samstag nutzten dann viele nach dem gemeinsamen Abendessen die Gelegenheit, im Zhivago - dem In-Club der Gegend - den Abend ausklingen zu lassen. Da ich selbst früh zu Bett ging, kann ich an darüber leider nichts berichten („what happens in…“ und so weiter). Wen es trotzdem interessiert, dem kann ich nur empfehlen, das nächste Mal einfach mitzukommen.

 Zu guter letzt natürlich auch noch ein großes Dankeschön an Philipp für die tolle Organisation.

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